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Das neue Marktmissbrauchsrecht in der Europäischen Union

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12 Juni 2014

Am 12. Juni 2014 wurde die Marktmissbrauchsverordnung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Wenn ihre Vorschriften am 3. Juli 2016 in den EU-Mitgliedstaaten wirksam werden, wird das Marktmissbrauchsrecht in Europa auf neuen Füßen stehen: Kernmaterien des Kapitalmarktrechts – Insiderrecht, Ad hoc-Publizität, das Verbot der Marktmanipulation und die Veröffentlichung von Directors‘ Dealings – werden dann nicht mehr durch einzelstaatliche Gesetze wie das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) geregelt, sondern durch die in allen Mitgliedstaaten direkt geltenden Vorschriften der Marktmissbrauchsverordnung. Die hergebrachten Pflichten werden erheblich erweitert und darüber hinaus auch auf Freiverkehrsemittenten erstreckt. Zudem werden sich die Sanktionen drastisch verschärfen, z.B. wird der Bußgeldrahmen für die Bebußung juristischer Personen bis zu 15% des Konzernumsatzes betragen (plus Abschöpfung eventueller Gewinne).

Nicht zuletzt wegen der drastischen Sanktionen werden sich Emittenten und Marktteilnehmer veranlasst sehen, ihre Prozesse an die neuen Anforderungen anzupassen und die Instrumente für ihre Kapitalmarkt-Compliance nachzuschärfen und weiterzuentwickeln.

Einen Überblick über die neuen Regelungen der Marktmissbrauchsverordnung finden Sie auf dieser Plattform >>.

 

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