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Allen & Overy berät ENERCON-Alleingesellschafterin AWS bei Joint Venture mit Oldenburger Energiedienstleister EWE

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Dr. Alexander Veith

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Harald Klett
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22 Dezember 2020

Allen & Overy hat die Aloys Wobben Stiftung (AWS), Alleingesellschafterin des Auricher Windenergieanlagenherstellers ENERCON, bei der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Oldenburger Energiedienstleister EWE AG beraten.

Die künftigen Partner unterzeichneten am Dienstag eine entsprechende Gesellschafter- und Investitionsvereinbarung. Darin ist festgelegt, dass beide Seiten je 50 Prozent der Anteile halten und die Bestandsparks und Onshore-Projekte von ENERCON und EWE in das künftige Gemeinschaftsunternehmen eingebracht werden.

Ziel ist es, sich in den kommenden Jahren zu einem der größten Erzeuger von klimafreundlichem Grünstrom in Deutschland und Frankreich zu entwickeln und auch international zu wachsen. Vorgesehen sind Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rund vier Milliarden Euro bis zum Jahr 2030. Sitz der Gesellschaft soll Aurich sein – geplant ist jedoch, dass die rund 200 Mitarbeiter in den Kernmärkten dezentral an mehreren Standorten, darunter Oldenburg, arbeiten. Der für das Frühjahr 2021 erwartete Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung.

Das Allen & Overy-Team stand unter der Leitung von Partner Dr. Alexander Veith (München) und Counsel Max Landshut (Hamburg, beide Corporate/M&A) und umfasste ferner die Partner Dr. Walter Uebelhoer (Bank- und Finanzrecht, München), Anna Masser (Konfliktlösung, Frankfurt), Dr. Christian Hilmes (Immobilienrecht/Alternative Investments), Markulf Behrendt (Arbeitsrecht, beide Hamburg) und Dr. Michael Ehret (Steuerrecht, Frankfurt), sowie die Counsel Dr. Udo Herbert Olgemöller (Öffentliches Recht) und Peter Wehner (Pensions, beide Frankfurt). 

Darüber hinaus berieten die Senior Associates Dr. Stefan Witte (Hamburg) und Robert Jochim (Frankfurt, beide Corporate/M&A), Heiner Mecklenburg (Kartellrecht, Hamburg) und Susanne Beckhaus (Bank- und Finanzrecht, Frankfurt), sowie die Associates Michael Haase (München), Dr. Moritz Meister und Dr. Jan Frederik C. Holst (alle Corporate/M&A), Merle Herrmann (Arbeitsrecht, alle Hamburg), Dr. Jörg Weber und Sebastian Hanke (Bank- und Finanzrecht, beide München) und Paul Keßler (Steuerrecht, Frankfurt), sowie Transaction Officer Antonia Fichtner (Corporate, München). 

Zudem berieten Anwälte aus den Büros von Allen & Overy in Paris und Warschau zum französischen und polnischen Recht.

Allen & Overy hatte die ENERCON-Gruppe bereits im Frühsommer 2020 unter Federführung von Partner Dr. Walter Uebelhoer bei einer komplexen Refinanzierung im Rahmen der grundlegenden Neuausrichtung des Unternehmens beraten.